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Oder habe ich etwa Gefallen am Tod des Gottlosen, spricht Gott, der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt?
Hesekiel 18:23
Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiss zur Ernte.
Johannes 4:3
Der Herr zögert nicht die Verheissung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Busse habe.
2. Petrus 3:9
Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der Herr, da werde ich einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören.
Amos 8:11
Erzählt unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern!
Psalm 96:3
Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.
Psalm 2:8

Anbetung

Das Gebet ist eine mächtige Waffe. Der Widersacher zittert, wenn wir beten.

Was steht darüber geschrieben

... damit sie dem Gott des Himmels Opfer lieblichen Geruchs darbringen und für das Leben des Königs und seiner Söhne beten.
Esra 6:10
Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.
Römer 8:26
Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und betete bei sich selbst so: O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner da. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme! Und der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab, im Gegensatz zu jenem. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Lukas 18:10-14

Wichtige Punkte

Wahre Anbetung hat immer mit Staunen zu tun. Das kann auch gar nicht anders sein, denn Anbetung bedeutet ja, dass überaus begrenzte menschliche Wesen sich anschicken, die unendliche Grösse des lebendigen Gottes in den Blick zu nehmen und – sie in Worte zu fassen. Da kann es ohne Staunen eigentlich nicht abgehen! Und doch: Schaut man sich um in Gemeinschaften und Gemeinden, fällt auf, dass das Staunen der Anbetung ein eher selten gesehener Gast ist. Die Sterilität und Leblosigkeit mancher Anbetung Gottes hat mit fehlendem Staunen zu tun.


Deshalb beten wir auch allezeit für euch, dass unser Gott euch der Berufung würdig mache und alles Wohlgefallen der Güte und das Werk des Glaubens in Kraft zur Erfüllung bringe,
2. Thessalonicher 1:11

Höre auf die Stimme meines Schreiens, mein König und mein Gott; denn zu dir will ich beten!
Psalm 5:3

Und es begab sich, dass er an einem Ort im Gebet war; und als er aufhörte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte!
Lukas 11:1

Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.
Apostelgeschichte 4:31

Strassenevangelisation.ch Verführung

Was ist echte Anbetung

Die Anbetung Gottes sollte für den Lebensstil eines Christen grundlegend sein. Doch was bedeutet das genau? Wie lebt man anbetend?

Aus: Die Anbetung des lebendigen Gottes | Bibelbund.de

Wer über die Anbetung des lebendigen Gottes spricht, begibt sich auf schwieriges Gelände. Und dies – gleich in mehrfacher Hinsicht: Schwierig ist das Gelände zum Einen deshalb, weil manche das Thema „Anbetung“ sofort und unwillkürlich in den Bereich charismatischer Frömmigkeit einordnen und argwöhnen, sie sollten nun möglicherweise für charismatisch geprägte Denk- und Lebensformen vereinnahmt werden. Es bestehen Vorbehalte.

Schwierig ist das Gelände zum Anderen aber auch deshalb, weil gerade in bibeltreuen und stark auf das Wort bezogenen Gemeinden die Anbetung Gottes zuweilen eine wenig beachtete und manchmal auch wenig geschätzte Nischenexistenz führt. Die Predigt, also die Auslegung des Wortes ist das beherrschende Element des Gottesdienstes schlechthin. Und – alles andere, was sonst noch in der gottesdienstlichen Versammlung stattfindet, wird mehr oder weniger als entbehrliches Drumherum oder gar als schlichte Auf- bzw. Abwärmphase des Gottesdienstes verstanden. Es herrscht Desinteresse.

Schwierig ist das Gelände zum Dritten aber auch deshalb, weil viele Christen angesichts der Bücherflut zum Thema „Anbetung“ leicht den Eindruck gewinnen, Anbetung sei schwierig und kompliziert. Man könne sehr leicht, sehr viel dabei falsch machen und brauche darum die Anleitung wissender und erfahrener „Spezialisten“, die einem wenigstens ein paar Schneisen durch das undurchdringliche Dickicht biblischer Anbetung bahnten. Es herrscht Mutlosigkeit.

Wer heute über die Anbetung des lebendigen Gottes spricht, muss damit rechnen, vielleicht einigen Vorbehalten, möglicherweise auch Desinteresse, wahrscheinlich aber Mutlosigkeit zu begegnen. Und – wenn wir uns heute miteinander in diese Thematik vertiefen, dann rechne ich sicherheitshalber erst mal mit allen dreien.

Mein Hauptanliegen ist dabei, eine biblisch begründete Sicht der Anbetung Gottes zu entwickeln und zu präsentieren. Hier und da werden dabei auf dem Weg ein paar Abgrenzungen nötig sein, die Missverständnissen vorbeugen und die Sicht klären helfen sollen. Solche Abgrenzungen sind unumgänglich. Sie sind aber nicht mein Hauptanliegen. Zentral möchte ich erschliessen, was die Bibel positiv zum Thema „Anbetung“ zu sagen hat. Ich möchte zeigen, dass die Anbetung Gottes nicht kompliziert, nicht schwierig, sondern von genialer Einfachheit ist. Ich möchte erreichen, dass Sie – falls das noch nicht der Fall sein sollte – in diesem Bereich einfach Sicherheit gewinnen und ganz neu Motivation und Freude bekommen, in der Anbetung des lebendigen Gottes zu leben.

Das "Vater unser" Gebet

Als der Herr Jesus am Kreuz elendiglich gelitten hat, hat er wichtige Fürbitte getan:

„Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Der Aufruf an uns alle, dass wir auch vergeben sollen, selbst wenn uns selber vielleicht schlimmes widerfahren ist. Das finden wir auch im «Vater unser».

Das «Vater unser» ist das Gebet, wo der Herr Jesus die Jünger und schliesslich auch uns, lehren will, wie wir richtig beten sollen. Das heisst nicht, dass wir nun rituell dieses Gebet herunterleiern müssen. Aber wir lernen, den Herrn zu verherlichen und unter anderem gleichzeitig für unsere Bedürfnisse zu beten.

Matthäus 6:9

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.